Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht
October 26, 2026|6 Min. Lesezeit

Strategy Sync Oktober 2026

Drei Tage am Fuss des Mont Blanc. Unser halbjährlicher Strategy Sync führte uns nach Chamonix.

Elias SchneiderVon Elias Schneider

Wie in jedem Halbjahr haben wir das Büro in Bern für ein paar Tage gegen ein Chalet getauscht. Dieses Mal ging es nach Chamonix, mit einem klaren Ziel: weniger Folien, mehr Ergebnisse, die auch am Montag danach noch weiterleben.

Goldenes Licht auf der Aiguille du Midi, gesehen durch ein Dachfenster des Chalets

45.92° N · 6.87° E

Chamonix-Mont-Blanc

Weiterscrollen

Donnerstag: Anreise, Grosseinkauf und Rückblick

Am Donnerstagmittag ging es vom Natron-Büro los. Coop@home war nun mal nicht verfügbar in Frankreich, deshalb stand als erstes ein Grosseinkauf auf dem Programm. Der Einkauf nahm einige Zeit in Anspruch, und bei der Kasse mussten wir sogar zweimal bezahlen, da wir das Produktlimit erreicht haben.

Ein Teammitglied hält auf dem Parkplatz einen sehr langen Kassenzettel in der Hand
Jan und der lange Kassenzettel.

Nach dem Einkauf und dem Beziehen der Zimmer eröffneten hatten wir ein erstes Apéro, welches Jan Fuhrer und Nicolo Lüscher vorbereitet hatten. Danach legten David Räz und Jan Lauber das Programm fest. Ihr Anspruch war, dass alle wissen, welche Ergebnisse am Sonntag auf dem Tisch liegen sollen.

Das Chalet im Abendlicht, dahinter die Gipfel des Mont-Blanc-Massivs

Nach sehr guten Fajitas folgte am Abend der Rückblick. Wo stehen wir seit dem letzten Strategy Sync im April, und was haben wir aus Veysonnaz tatsächlich umgesetzt?

Freitag: Memos statt Präsentationen

Der Freitag gehörte den Memos. Wie schon im April hat jede Person im Vorfeld eine A4-Seite zu People & Culture geschrieben.

Die Idee dahinter: Eine Präsentation lässt viel Raum für Interpretation, ein Memo zwingt zu klaren Gedanken. Alle lasen alle Memos, machten sich Notizen und diskutierten danach gemeinsam entlang von drei Fragen:

  • Was hat sich seit dem letzten Strategy Sync verbessert?
  • Woran müssen wir noch arbeiten?
  • Wie geht es mir?

Am Nachmittag begann die Arbeit an den Einzelaufträgen. Jeder suchte sich ein Thema und pitchte es in 30 Sekunden. Nach einem Apéro folgte die Gesamtinfo mit Jan Lauber, David Räz und unserem Verwaltungsratsmitglied Dave Grissim. Den Abend schloss ein Red Curry ab.

Arbeit an einem Einzelauftrag am Fenster
Zwei Teammitglieder arbeiten am Fenster am Laptop

Samstag: Die Einzelaufträge

Anders als im April arbeiteten wir nicht in themenspezifischen Gruppen, sondern an Einzelaufträgen. Jede Person nahm sich ein Thema aus dem Alltag vor, das sie schon länger beschäftigt. Wir hatten 2 Stunden Zeit, um erste Lösungen zu erarbeiten, danach präsentierten wir unsere Ergebnisse dem Team.

  • Kundenumgebungen auf einen Schlag: Der Aufbau einer neuen Kundenumgebung braucht heute über 20 einzelne, manuell gestartete Automatisierungsläufe und drei bis fünf Stunden. Ziel ist ein One Shot Deployment.
  • Schlankerer GitOps-Workflow: Ein neuer Ablauf mit monatlichen Releases soll aufwändige Cherry-Picks zwischen unseren Umgebungen reduzieren.
  • Secure Cloud Access: Ein Konzept, wie wir den Zugriff auf unsere Plattform noch feiner und nachvollziehbarer pro Kunde regeln.
  • Notfallplan: Klare Abläufe und vorbereitete Hilfsmittel für einen längeren Ausfall, damit wir im Ernstfall handeln statt improvisieren.
  • Schwachstellen nach Risiko priorisieren: Regeln, welche neuen CVEs dringend sind, dazu fünf Quick Wins und ein kleines Paket pro Monat bis April 2027.
  • Wartungen besser kommunizieren: Aufbauend auf dem Hackathon-Prototyp «Maintenance Notifier» sollen Wartungsankündigungen für unsere Kunden einfacher und verlässlicher werden.
Teammitglieder besprechen einen Einzelauftrag am Laptop

Am Nachmittag war die Arbeit erledigt, und der Rest des Wochenendes gehörte dem Team.

Sonntag: Recap und Rückreise

Beim letzten Frühstück, blickten wir ein letztes Mal gemeinsam auf die drei Tage zurück. Im Fokus standen die nächsten Schritte: Wer treibt welches Thema weiter, und bis wann?

Um 10 Uhr gaben wir das Chalet ab und machten uns auf den Weg zurück nach Bern.

Mehr als nur Strategie

Auch dieses Mal gehörten gemeinsames Kochen, Sport am Morgen, Gesellschaftsspiele und lange Abende zum Strategy Sync. Und Ohrenpax standen diesmal fett gedruckt auf der Packliste.

Jan streicht Nutella auf eine Tortilla
Apéro-Buffet mit Lachs-Canapés, Käse, Trockenfleisch, Gemüsesticks und Dips

Natürlich gab es auch gutes Essen.

Weiterscrollen

Natürlich nur ein Spass.

Das Apéro war wirklich gut.

Die Einzelaufträge sind keine Ideen für irgendwann. Einige davon laufen bereits, die anderen haben klare nächste Schritte und Verantwortliche.

Wir freuen uns darauf, die Ergebnisse in den kommenden Monaten umzusetzen, und sind gespannt, wohin uns der nächste Strategy Sync im Frühling führt.

Strategy SyncVeysonnazApril 2026
Strategy SyncChamonixOktober 2026
?2027
Veysonnaz, Chamonix und als Nächstes?
Elias Schneider

Über den Autor

Elias Schneider

Software Developer bei Natron Tech.

Nächster Artikel