Strategy Sync Oktober 2026
Drei Tage am Fuss des Mont Blanc. Unser halbjährlicher Strategy Sync führte uns nach Chamonix.
Wie in jedem Halbjahr haben wir das Büro in Bern für ein paar Tage gegen ein Chalet getauscht. Dieses Mal ging es nach Chamonix, mit einem klaren Ziel: weniger Folien, mehr Ergebnisse, die auch am Montag danach noch weiterleben.

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Chamonix-Mont-Blanc
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Donnerstag: Anreise, Grosseinkauf und Rückblick
Am Donnerstagmittag ging es vom Natron-Büro los. Coop@home war nun mal nicht verfügbar in Frankreich, deshalb stand als erstes ein Grosseinkauf auf dem Programm. Der Einkauf nahm einige Zeit in Anspruch, und bei der Kasse mussten wir sogar zweimal bezahlen, da wir das Produktlimit erreicht haben.

Nach dem Einkauf und dem Beziehen der Zimmer eröffneten hatten wir ein erstes Apéro, welches Jan Fuhrer und Nicolo Lüscher vorbereitet hatten. Danach legten David Räz und Jan Lauber das Programm fest. Ihr Anspruch war, dass alle wissen, welche Ergebnisse am Sonntag auf dem Tisch liegen sollen.

Nach sehr guten Fajitas folgte am Abend der Rückblick. Wo stehen wir seit dem letzten Strategy Sync im April, und was haben wir aus Veysonnaz tatsächlich umgesetzt?
Freitag: Memos statt Präsentationen
Der Freitag gehörte den Memos. Wie schon im April hat jede Person im Vorfeld eine A4-Seite zu People & Culture geschrieben.
Die Idee dahinter: Eine Präsentation lässt viel Raum für Interpretation, ein Memo zwingt zu klaren Gedanken. Alle lasen alle Memos, machten sich Notizen und diskutierten danach gemeinsam entlang von drei Fragen:
- Was hat sich seit dem letzten Strategy Sync verbessert?
- Woran müssen wir noch arbeiten?
- Wie geht es mir?
Am Nachmittag begann die Arbeit an den Einzelaufträgen. Jeder suchte sich ein Thema und pitchte es in 30 Sekunden. Nach einem Apéro folgte die Gesamtinfo mit Jan Lauber, David Räz und unserem Verwaltungsratsmitglied Dave Grissim. Den Abend schloss ein Red Curry ab.


Samstag: Die Einzelaufträge
Anders als im April arbeiteten wir nicht in themenspezifischen Gruppen, sondern an Einzelaufträgen. Jede Person nahm sich ein Thema aus dem Alltag vor, das sie schon länger beschäftigt. Wir hatten 2 Stunden Zeit, um erste Lösungen zu erarbeiten, danach präsentierten wir unsere Ergebnisse dem Team.
- Kundenumgebungen auf einen Schlag: Der Aufbau einer neuen Kundenumgebung braucht heute über 20 einzelne, manuell gestartete Automatisierungsläufe und drei bis fünf Stunden. Ziel ist ein One Shot Deployment.
- Schlankerer GitOps-Workflow: Ein neuer Ablauf mit monatlichen Releases soll aufwändige Cherry-Picks zwischen unseren Umgebungen reduzieren.
- Secure Cloud Access: Ein Konzept, wie wir den Zugriff auf unsere Plattform noch feiner und nachvollziehbarer pro Kunde regeln.
- Notfallplan: Klare Abläufe und vorbereitete Hilfsmittel für einen längeren Ausfall, damit wir im Ernstfall handeln statt improvisieren.
- Schwachstellen nach Risiko priorisieren: Regeln, welche neuen CVEs dringend sind, dazu fünf Quick Wins und ein kleines Paket pro Monat bis April 2027.
- Wartungen besser kommunizieren: Aufbauend auf dem Hackathon-Prototyp «Maintenance Notifier» sollen Wartungsankündigungen für unsere Kunden einfacher und verlässlicher werden.

Am Nachmittag war die Arbeit erledigt, und der Rest des Wochenendes gehörte dem Team.
Sonntag: Recap und Rückreise
Beim letzten Frühstück, blickten wir ein letztes Mal gemeinsam auf die drei Tage zurück. Im Fokus standen die nächsten Schritte: Wer treibt welches Thema weiter, und bis wann?
Um 10 Uhr gaben wir das Chalet ab und machten uns auf den Weg zurück nach Bern.
Mehr als nur Strategie
Auch dieses Mal gehörten gemeinsames Kochen, Sport am Morgen, Gesellschaftsspiele und lange Abende zum Strategy Sync. Und Ohrenpax standen diesmal fett gedruckt auf der Packliste.


Natürlich gab es auch gutes Essen.
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Natürlich nur ein Spass.
Das Apéro war wirklich gut.
Die Einzelaufträge sind keine Ideen für irgendwann. Einige davon laufen bereits, die anderen haben klare nächste Schritte und Verantwortliche.
Wir freuen uns darauf, die Ergebnisse in den kommenden Monaten umzusetzen, und sind gespannt, wohin uns der nächste Strategy Sync im Frühling führt.

Über den Autor
Elias Schneider
Software Developer bei Natron Tech.
