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Infrastruktur / VMware Alternative

Die VMware Alternative für Schweizer Unternehmen

Seit der Übernahme durch Broadcom gelten neue Lizenzmodelle, Mindestmengen und Partnerbedingungen, und jede Verlängerung fällt darunter. Diese Seite zeigt, was ein Wechsel zu Proxmox technisch, organisatorisch und im Betrieb bedeutet.

Was sich seit 2023 geändert hat

  1. Nov 2023

    Broadcom schliesst die VMware-Übernahme ab

    Produktlinien, Preise und Partnerprogramme werden innert Wochen neu geordnet.

  2. Dez 2023

    Dauerlizenzen enden

    Lizenzen gibt es nur noch als Subscription; Bundles (VCF, VVF) ersetzen über 160 einzelne Artikel.

  3. 2024

    Bundles und Lizenz pro Core

    Lizenziert wird pro CPU-Core mit 16 Cores Minimum pro CPU. Funktionen, die Sie nicht genutzt haben, sind jetzt Teil des Bundles, das Sie bezahlen.

  4. 2025

    Mindestmengen und Zuschläge

    Ein Minimum von 72 Cores pro Bestellung wird angekündigt und nach Protesten zurückgezogen; ein Zuschlag bei später Verlängerung bleibt. Europäische Kunden melden Preiserhöhungen um mehrere hundert Prozent.

  5. Jan 2026

    Cloud-Partner verlieren Lizenzrechte

    Über 400 europäische Cloud-Anbieter können keine Lizenzen mehr für bestehende Kunden beziehen. Schweizer MSPs verlieren ihren White-Label-Weg.

  6. Okt 2026

    vSphere Standard kehrt zurück

    Broadcom kündigt eine einfachere Einstiegsstufe für KMU an. Preis und Bedingungen sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht bekannt.

Stand bei Veröffentlichung. Prüfen Sie Ihren eigenen Vertrag und Ihr Verlängerungsdatum.

Drei Wege

Es gibt nicht die eine richtige Antwort. Das sind die drei Wege, die wir in der Praxis sehen, und was jeder davon von Ihnen verlangt.

Natron CloudNatron Flex StackVMware
HardwareUnsere, im Schweizer RechenzentrumIhre, in Ihrem RechenzentrumIhre
BetriebNatronNatronIhr Team oder Partner
LizenzInklusiveProxmox-Subscription pro SockelVMware-Subscription pro Core
DatenstandortSchweizBei IhnenBei Ihnen
EinstiegWochen, VM für VMWochen, Clusteraufbau, dann MigrationVerlängerungsdatum

So läuft die Migration

  1. 1

    Bestandsaufnahme

    Wir inventarisieren VMs, Abhängigkeiten, Netzsegmente, Storage (SAN, vSAN, NFS) und Backup. Dann klären wir, welche VMs geschäftskritisch sind und welche zuerst umziehen.

  2. 2

    Zielplattform

    Wir bauen einen Proxmox VE Cluster mit Ceph oder ZFS, Proxmox Backup Server, Netzwerkzonen, Monitoring und SSO-Zugriff. Alles steht als Code und ist reproduzierbar.

  3. 3

    Import

    Wir migrieren VM für VM mit dem ESXi-Import von Proxmox, installieren VirtIO-Treiber für Windows und Linux und testen jedes System parallel. Abgeschaltet wird nichts, bevor es sich auf der neuen Seite bewährt hat.

  4. 4

    Cutover und Betrieb

    Wir schalten in vereinbarten Fenstern um und behalten einen Rückweg bis zur Abnahme. Danach laufen die Backups, das Monitoring ist live, und wir patchen monatlich gestaffelt.

Mehr zu Managed Proxmox VE

Pro Socket statt pro Core

Die Kostenbasis

Eine Proxmox-Subscription zählt CPU-Sockel, nicht Cores. Ein Server mit zwei grossen CPUs kostet dieselbe Lizenz wie einer mit zwei kleinen.

Keine Minima, keine Bundles

Sie kaufen pro Sockel die Support-Stufe, die Sie brauchen. Es gibt keine Mindestbestellung, keine Pflicht-Suite und keinen Zuschlag für späte Verlängerung.

Das ehrliche Gegengewicht

Proxmox hat weniger Leitplanken als vSphere. Der Preisvorteil hält nur mit einem Betriebskonzept: Monitoring, Backup und Restore, Patchfenster. Darum geht es in unserem Whitepaper.

Häufige Fragen

Ist Proxmox wirklich günstiger als VMware?

Die Lizenz ist fast immer günstiger: pro Sockel statt pro Core, ohne Bundles und ohne Mindestmengen. Die Gesamtkosten sind nur tiefer, wenn der Betrieb gelöst ist, denn Proxmox hat weniger Leitplanken als vSphere. Deshalb verkaufen wir es als betriebene Plattform statt als reine Lizenz.

Wie lange dauert die Migration von 100 VMs?

Das hängt von Storage, Abhängigkeiten und der Zahl parallel migrierbarer Systeme ab. Typische Projekte dauern einige Wochen von der Bestandsaufnahme bis zum letzten Cutover. Die meiste Zeit geht dabei in die parallele Testphase; das Kopieren selbst ist der kleinere Teil.

Was ersetzt vSAN und NSX?

Ceph ersetzt vSAN als hyperkonvergenten Storage mit dreifacher Replikation. Proxmox SDN und die eingebaute Firewall decken den VLAN- und Segmentierungsteil von NSX ab; erweiterte NSX-Funktionen wie verteilte Firewalls brauchen eine Einzelbetrachtung.

Können wir beide Plattformen parallel betreiben?

Ja, und wir empfehlen es. Beide Seiten laufen, bis jedes migrierte System abgenommen ist. In dieser Phase lassen sich VMs auch wieder zurückverschieben.

Was ist mit Windows-VMs?

Windows Server läuft auf Proxmox VE mit VirtIO-Treibern und, wo nötig, einem virtuellen TPM. Die Windows-Lizenzierung ändert sich mit dem Hypervisor nicht.

Wer betreibt die Plattform danach?

Entweder wir, als Natron Flex Stack auf Ihrer Hardware oder in der Natron Cloud, oder Ihr Team mit unserem Support. In beiden Fällen sind Automatisierung, Monitoring und Patch-Prozess dieselben, mit denen wir unsere eigene Cloud betreiben.

Kostenloser Leitfaden|Infrastruktur

Warum Organisationen nicht auf Proxmox wechseln

  • 3 Jahre Produktionserfahrung mit Proxmox und über 1000 VMs
  • Ehrliche Einschätzung, was VMware-Migrationen wirklich erfordern
  • HA, Monitoring und Ceph Storage: Lektionen aus der Praxis

Sprechen wir über Ihre VMware-Verlängerung

Bringen Sie Ihre Host-Anzahl, Ihr Verlängerungsdatum und Ihr Storage-Setup mit. Sie gehen mit einem realistischen Bild der drei Wege.